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Dr. Dr. Volker Michalczik M. Sc. - Essen

Parodontalchirurgie

Nach bzw. ergänzend zu einer Parodontitisbehandlung können folgende parodontalchirugische Maßnahmen erforderlich sein:

Regeneration – Wiederaufbau

Bei einer fortgeschrittenen Parodontitis werden Zahnhaltegewebe inklusive des Kieferknochens geschädigt. Der bzw. die betroffenen Zähne können sich lockern und müssen unter Umständen gezogen werden.

In vielen Fällen gelingt es, ein stärker geschädigtes Zahnhaltegewebe und einen angegriffenen Kieferknochen wieder aufzubauen und die entsprechenden Zähne zu stabilisieren.

Dazu wenden wir sogenannte regenerative Techniken wie die Gesteuerte Gewebe- und Knochenregeneration (GTR und GBR) an: Wir fügen an entsprechender Stelle Knochenersatzmaterial ein und fördern die Regeneration der weichen Gewebeanteile gezielt. So können neuer Kieferknochen, neue Bindegewebsfasern und neues Zahnwurzelzement gebildet werden.

Mehr über die GTR und GBR erfahren Sie im Infozentrum.

Zahnfleischtransplantation

Die Parodontitis, aber ebenso nichtentzündliche altersbedingte Vorgänge sowie eine zu feste Zahnputztechnik können zu Zahnfleischrückgang führen. Die Zähne wirken dann sehr lang und sind durch die freiliegenden Zahnhälse deutlich empfindlicher und anfälliger für Zahnhalskaries.

Bindegewebstransplantat („freies Schleimhauttransplantat“): Hier kann in der Regel eine Zahnfleischtransplantation für Abhilfe sorgen: Dazu übertragen wir ein kleines Stück Weichgewebe zum Beispiel aus der hinteren Gaumenpartie des Mundes auf die freiliegenden Bereiche.

Infoservice für Patienten: Mehr Informationen zur Zahnfleischtransplantation erhalten Sie im Infozentrum.

Hemisektion

Bei einer Hemisektion wird eine Zahnwurzel eines mehrwurzeligen Backenzahnes entfernt. Die Behandlung dient dem Erhalt des Zahnes und kann aus mehreren Gründen erforderlich sein:

Zum Beispiel, wenn eine Parodontitis sehr hartnäckig ist, bei Knochenentzündungen im Bereich der Wurzelspitze oder bei nicht durchführbaren Wurzelbehandlungen.

Chirurgische Kronenverlängerung

Bei größeren Inlays oder einer Krone muss ein Mindestabstand zwischen Zahnfleisch und Kieferknochen eingehalten werden. Ist der Abstand zu gering, kann dies zur Reizung des Gewebes oder zu chronischen Entzündungen führen.

Eine Behandlungsmöglichkeit ist die chirurgische Kronenverlängerung. Dabei wird das Zahnfleisch im betreffenden Abschnitt gelöst und in Richtung der natürlichen Zahnwurzel versetzt und befestigt. Bei Bedarf kann zudem ein Teil des Kieferknochens abgetragen werden.

Ästhetische Gründe kommen ebenso für die Kronenverlängerung in Frage. Etwa, wenn beim Lächeln sehr viel vom Zahnfleisch zu sehen ist.

  • Sie haben Fragen zu diesen Behandlungen? Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern.