Master of Science Implantologie
Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich e.V. vom 10. Mai 2007:
Bundesweit haben 31 Zahnärzte ein zweijähriges Zusatzstudium auf dem Gebiet
der Implantologie abgeschlossen
Dr. Dr. Volker Michalczik aus Essen gehört zu den "Master of Science in Oral
Implantology"
(München) Patienten wünschen sich Spezialisten auf dem Gebiet der
Zahnimplantologie, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage, präsentiert auf dem
20. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Implantologie in München. Und
eine steigende Zahl von Zahnmedizinern bildet sich daher auf diesem Gebiet
intensiv fort. Dr. Dr. Volker Michalczik aus Essen gehört zu den ersten 31
Zahnärztinnen und Zahnärzten aus der ganzen Bundesrepublik, die den ersten
deutschen Studiengang im Bereich Implantologie erfolgreich absolviert haben.
Dieses anspruchsvolle Zweitstudium für approbierte Zahnmediziner dauert zwei
Jahre, ist berufsbegleitend und schließt ab mit dem international anerkannten
akademischen Grad "Master of Science in Oral Implantology". Auf dem 20.
Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Implantologie wurde der ersten
Studiengruppe am 5. Mai in München nun der akademische Grad "Master of Science
in Oral Implantology" verliehen. Die Zahnärzte dürfen ihn als
Patienteninformation auch auf ihrem Praxisschild führen.
Geht es um die "Dritten" interessiert sich eine steigende Zahl von Patientinnen und Patienten für implantatgetragenen Zahnersatz. Mehr als 90 Prozent der Patienten ist es wichtig, dass ihnen ein ausgewiesener Spezialist die künstlichen Zahnwurzeln einpflanzt, also ein Zahnarzt, Oralchirurg oder Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg, der auf diesem Gebiet eine besondere Ausbildung genossen hat. Dies belegt eine Umfrage bei mehr als 600 Patientinnen und Patienten, die auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Implantologie in München präsentiert wurde. Die Untersuchung belegt auch, dass die Mehrzahl der Patienten, nämlich 73 Prozent, hohe Erwartungen an eine Implantation stellen: Diese soll ihre Lebensqualität verbessern. Und mehr als 80 Prozent der Befragten wünscht sich, wieder kraftvoll zubeißen zu können – in einen Apfel oder in ein Steak, und am liebsten in beides.
Im Rahmen des regulären Zahnmedizin-Studiums wird die Implantologie jedoch nicht im wünschenswerten Umfang gelehrt und gelernt. Darum spielt die Weiterbildung der Zahnärzte auf diesem Gebiet eine große Rolle. "Die Implantologie kann man sich nicht nebenbei an einem Wochenende aneignen, vielmehr ist eine profunde Weiterbildung nötig, da sich das Gebiet mit großer Dynamik ständig weiterentwickelt", erklärt der Oralchirurg Professor Günter Dhom, Ludwigshafen, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Implantologie. Darum hat die Gesellschaft, mit über 5800 Mitgliedern die größte auf ihrem Gebiet in Europa, seit mehreren Jahren ein entsprechendes Fortbildungssystem aufgebaut. Mehr als tausend Zahnmediziner haben beispielsweise das Curriculum Implantologie absolviert.
Seit zwei Jahren nun bietet die Fachgesellschaft darüber hinaus einen berufsbegleitenden Studiengang zusammen mit der privaten Steinbeis-Hochschule Berlin an. Das Besondere: Die Ausbildung zum Master findet an Universitätskliniken und spezialisierten Praxen in ganz Deutschland statt. Zwei Jahre lang können die Studierenden, die bereits alle implantologisch tätig sind und das Curriculum Implantologie absolviert haben, bei der "Crème de la Crème" der deutschen Implantologie ihr Können vertiefen und erweitern. Diese Nähe zu den führenden Köpfen der Zunft, die Verbindung von Wissenschaft und Praxis sowie ein hohes internationales Niveau zeichnen den DGI-Master-Studiengang aus.
Auf dem 20. Jahreskongress der DGI nahmen nun die ersten 31 Zahnärztinnen und Zahnärzte nach einer erfolgreichen Abschlussprüfung die begehrte neue Urkunde entgegen, die ihnen erlaubt, den international anerkannten akademischen Grad "Master of Science in Oral Implantology" zu führen.
Das Foto zeigt Dr. Dr. Michalczik im Master-Talar auf dem Münchener
Jahreskongress der DGI am 5. Mai 2007



